Irgendwann im Goethe Institut in Hamburg fotografiert, gerade zufällig gefunden und wieder drüber geschmunzelt:

Irgendwann im Goethe Institut in Hamburg fotografiert, gerade zufällig gefunden und wieder drüber geschmunzelt:

Das Schnabeltier heißt auf Englisch Platypus und so sieht es aus. Es lebt nur in Australien. Ich hatte also in den vergangenen sechs Monaten die einmalige Chance, mir dieses merkwürdige eierlegende Säugetier anzugucken. Aber so einfach ist das nicht, die Guten sind nämlich sehr schüchtern:
(Für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)
Beim letzten Besuch bei Hennings Patenkind und seinen Geschwistern kam unerwarteterweise die unausweichliche Frage. Als ich der achtjährigen Johanna auf der Weltkarte zeigte wo ich war, frug sie sofort, ob ich neben Känguruhs und Koalas auch Schnabeltiere gesehen hätte…
Da habe ich doch ein neues Produkt vom Pflasterhersteller meines ehemaligen Arbeitgebers im Regel entdeckt, das mir damals sogar eine Kollegin empfohlen hatte:

Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich jedoch tatsächlich und ein erster Test im Schuh ist auch ganz positiv verlaufen. Dennoch behaupte ich, mit Vaseline ließe sich ein ähnliches Ergebnis erzielen.
… in den letzten sechs Wochen.
Ich war mit Henning in Australien unterwegs und habe unter anderem das Wahrzeichen des Landes, den wohl bekanntesten Felsen der Welt, gesehen.

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Auf dem Rückweg nach Hause habe ich mir die Hauptstadt von Südkorea mit Anna (Mitte) und ihrem Freund Steffen im Schnelldurchlauf und größtenteils im Monsunregen angeschaut.

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Ich habe Punkt 1 und 2 der Freu-Liste (mit sehr viel Freude) erlebt und das verheiratete Paar sogar schon in der neuen Wohnung besucht.

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Punkt 4 habe ich auch erledigt und sehr genossen: Urlaub in Aachen. Okay das hier ist in Köln, aber kurz danach war ich eine ganze Woche lang dort.

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An Punkt 6 arbeite ich noch und Punkt 3 wird kommenden Samstag ‘besichtigt’ - ich freu mich schon sehr, natürlich nicht nur auf den Bauch, sondern auch auf die Besitzerin desjenigen und die dazugehörige Verwandtschaft ;-)
Ich kann nicht direkt sagen, dass mir in den letzten 14 Tagen in Sydney langweilig gewesen waere. Aber als meine mexikanische Lieblingsprinzessin letztens wieder eine Stunde auf sich warten liess, habe ich angefangen, Listen zu schreiben. Und obwohl ich ja noch eine Weile in Australien bin, hat dieser Beitrag doch schon ein wenig mit Abschied zutun. In den naechsten Wochen werde ich vermutlich nicht mehr so viel Zeit zum schreiben haben… also nehmt euch ein bisschen Zeit und lest, was ich an Australien und Sydney vermissen werde und was nicht. Und, worauf ich mich in Deutschland schon jetzt ganz besonders freue.
10 Dinge, die ich vermissen werde
1. Die Preise fuer Sushi und Kaffee bei Starbucks
2. Unzaehlige Straende, Buchten und Kuestenwege
3. Das freundliche Laecheln im Supermarkt und hilfsbereite Busfahrer
4. Parties und Bars mit Hafenblick in Sydney
5. Nach Fahrtrichtung verstellbare Rueckenlehnen im Zug
6. Motivierte, faehige und gut verbereitete Dozenten
7. Kakadus am Campus und das unglaublich laute Vogelgezwitscher am Morgen
8. Kostenloses Wasser an jeder Ecke und im Restaurant
9. 300 Tage Sonnenschein im Jahr und 15 Grad im Winter
10. Multi-Kulti Diskussionen und internationale Freunde
10 Dinge, die ich nicht vermissen werde
1. Busse, die im Zweistunden-Takt fahren und alle Flexibilitaet zunichte machen
2. Waehlerische Taxifahrer, die man mit zusaetzlichem Geld bestechen muss
3. Asiaten, die die Bibliothek von morgens bis abends bevoelkern
4. Internet im Schneckentempo
5. Die Ranch, die U-Bar und Amerikaner, die sich in meinem Wohnzimmer betrinken
6. Ploetzliche Wetterumschwuenge, die das staendige Herumtragen von Sonnenbrille und Regenschirm erfordern
7. Undichte Tuer- und Fensterrahmen (und keine Heizung)
8. Krabbeltiere in der Wohnung
9. Angepinkelte Klobrillen in Jugendherbergen
10. Australische Fernsehserien
10 Dinge, auf die ich mich freue
1. Den Anblick meiner ersten gute Freundin im Hochzeitskleid
2. Hochzeit und grosses Wiedersehen auf einmal feiern
3. Den Babybauch von Hennings Schwester Kirsten
4. Mindestens eine Woche Ehrengast bei Julia in Aachen sein
5. Die Fernbeziehung von mehreren Tausend auf ein paar Hundert Kilometer reduzieren
6. Fotos sortieren und Best-of-Australien praesentieren
7. Dem Frisoer haarklein erklaeren koennen, wie er die Haare schneiden soll (und wie nicht)
8. Statt Nudeln mit Tomatensosse essen zu muessen von Mama bekocht werden, zumindest ein paar Tage
9. Knuspriges Brot mit ordentlichem Kaese
10. Zur Tuer reinkommen und am Geruch ‘zuhause’ erkennen
Und die eine Sache, auf die mich in Deutschland nicht freue: Mit meiner Abschlussarbeit anfangen und mir aufgrund des bis dahin leeren Kontos einen Nebenjob suchen muessen.