Archive for the ‘Sydney’ Category

Sydney

Sunday, July 12th, 2009

Ohne Worte.

tower

Abschied vom Sommer

Saturday, May 23rd, 2009

Liebe Leser,

(falls ich noch welche habe)

ich habe tatsächlichen über einen Monat nicht mehr über mein Leben auf der südlichen Halbkugel berichtet. Das kann ich jetzt wohl nicht mehr mit meinem Besuch aus Deutschland rechtfertigen, wohl aber mit meinem unglaublich anstrengenden Studentendasein! Es geht aber dem Ende zu und vor mir liegen “nur” noch zwei Aufsätze, eine Präsentation, ein Test und eine Klausur. In zwei Wochen soll dann alles vorbei sein mit der Recherche in der Bibliothek, den Kaffeepausen auf der Wiese und den netten Gesprächen auf dem Campus. Ich habe mich schon so daran gewöhnt, dass ich das alles - mit Ausnahme der ungemütlichen und immer überfüllten Bibliothek - bestimmt vermissen werde.

Ein Reisetagebuch ist aber schon gekauft und jetzt müssen die Trips nur noch geplant werden. Und das ist gar nicht so einfach, muss man doch so viele interessante Ziele auf diesem Riesenkontinent und so viele nette Mitreisende unter einen Hut bekommen. Auf der Liste ganz oben stehen Melbourne, Cairns und die Fijis. Danach vielleicht Darwin, Perth und der große dicke Felsen. Wir werden sehen - auf jeden Fall müssen am Ende der Reise nochmal ein paar Tage Sydney drin sein, um mich von allen und allem zu verabschieden.

Bevor ich verreise, will ich euch aber nach und nach noch ein paar Fotos zeigen von der Reise mit den Jungs von Brisbane über die Gold Coast und Byron Bay zurück nach Sydney. Hier erstmal noch ein paar Eindrücke von der ersten Ferienwoche Mitte April in Sydney - ich nenne es “Abschied vom Sommer”:

Koalas, Känguruhs und Kakadus

Monday, April 13th, 2009

Jetzt gibt es endlich Fotos von den australischen Ureinwohnern: Koalas, Känguruhs und Kakadus! Die Jungs aus Köln sind da, wir waren in einem Tierpark und ich hab endlich mein erstes Känguruh gesehen und gestreichelt. Außerdem konnte ich mit der Kamera herumspielen! Einen Tag später hat sich ein Kakadu mit Tyler und mir auf unserem Balkon angefreundet. Aber seht selbst:

Wir haben außerdem einen Flug nach Brisbane gebucht und werden kommende Woche an der Küste entlang zurück nach Sydney fahren. Bis dahin schaffe ich es hoffentlich - realistisch gesehen ist es aber eher unmöglich - meinen Aufsatz fertig zu schreiben, den ich direkt nach den Ferien abgeben muss. Irgendwie wird es schon gehen und ich freue mich sehr auf den Urlaub!

Ein Tag am Meer

Tuesday, March 31st, 2009

Genau genommen waren es drei Tage. Aus Zeitmangel heute nur ein paar Strandbilder:

Auf die falsche Bahn geraten

Tuesday, March 24th, 2009

Nein, ich habe mich nicht verschrieben und einen feststehenden Ausdruck durcheinander gebracht (ich erinnere an: “Iss noch was, sonst fällst du uns noch vom Pferd!”). Ich bin also nicht auf die schiefe, sondern wirklich auf die falsche Bahn geraten. Und das kam so:

Als ich heute von der Uni kam, war ich so müde, dass ich beim gemeinsamen Simpsons-gucken mit meinen Mitbewohnerinnen vor dem Fernseher eingeschlafen bin. Danach war ich so vermatscht, dass ich unbedingt sofort schwimmen gehen wollte. Schließlich hatte ich das großartige Außenbecken auf dem Campus noch nicht ausprobiert:

imgp5988

Das Sportcenter ist jedoch am anderen Ende des Campusses, mindestens 20 Minuten zu Fuß. Also habe ich meine amerikanische Mitbewohnerin Tyler dazu überredet, mitzukommen. Im Schwimmbad haben wir noch unsere Kanadierin Liz getroffen, die dort Training hatte. Wir haben uns also die Schwimmbahn ausgesucht, auf der die wenigsten Leute unterwegs waren und sind gemütlich nebeneinander geschwommen, um uns dabei zu unterhalten. Nun muss man wissen, dass das hier anders abläuft als zuhause. Wenn ich in Köln schwimmen gehen will, muss ich - je nach Begleitung - schon aufpassen, dass nicht nur geplanscht sondern auch ein bisschen ernsthaft geschwommen wird. Hier gibt es jedoch kein Geplansche, hier schwimmt jeder ernsthaft seine Bahnen.

Auf unserer Bahn schwamm also einer dieser Schwimmer mit schicker Schwimmbrille, durch die wir seinen Gesichtsausdruck nicht erkennen konnten. Aber wir konnten die Gesichter der Menschen sehen, die neben dem Becken standen. Zum Beispiel das von Liz, die uns doch tatsächlich auslachte. Zuerst dachten wir noch, es läge an unserem nicht ganz so perfekten Schwimmstil, aber nein. Wir hatten leider das Schild “fast lane” (Schnellschwimmerbahn) übersehen. Schnell sind wir also zur “slow lane” rübergeschwommen. Nur um dann festzustellen, dass es auch eine “recreational lane” (Freizeitbahn) gibt. Dort waren wir dann wohl noch besser aufgehoben.