Archive for October, 2007

Dicker, fetter Pfannekuchen

Friday, October 26th, 2007

Heute in der Chaos-WG auf dem Speiseplan: Pfannkuchen à la Julia.

Hmjam

Das dunkle ist kein Schokopfannkuchen, es ist ein Heidelbeerpfannkuchen, in den viel Heidelbeersaft mit hinein geraten ist. Er ist nämlich gar nicht schokobraun, sondern heidelbeerlila.

fett und unscharf

Und das Knubbelchen auf der Gabel ist Teil unserer Antwort auf die Frage: Zwei kleine oder einen großen? Der dicke, fette Restepfannekuchen war mindestens 1,5 cm dick. (Nicht, dass wir ihn aufgegessen hätten… )

Herbsttag

Monday, October 22nd, 2007

Herbsttag

7°? Mir doch egal, bei den tollen Farben da draußen…

Die Praktikantenausbeute der Medienwelt

Friday, October 19th, 2007

Am zweiten Tag an der Uni Bonn haben uns nette Menschen von RTL, dem WDR und der Deutschen Welle besucht. Die Zusammenarbeit finde ich super und in den Vorlesungen der Medienprofis kann man sicher eine Menge lernen. Nicht so super fand ich die Möglichkeiten, die man als Student und Hochschulabsolvent bei den Großen der Branche geboten bekommt.

Eines der genannten Unternehmen belächelte mich für meine Frage, wie es denn bei einem mehrmonatigen Praktikum mit einer Vergütung aussehe. Zuvor hatte der Vertreter dieses Unternehmens beschrieben, dass man sich als Praktikant schon selbst darum kümmern müsse, etwas gezeigt zu bekommen. Die meisten stehen also nur im Weg herum und da sie nicht die Chance bekommen, mitzuhelfen, werden sie auch nicht bezahlt. Und schließlich steht ja der große Name nachher im Lebenslauf, ist das nicht Bezahlung genug? Das wurde so natürlich nicht ausgesprochen. Die anderen Unternehmen zahlen immerhin eine Vergütung in Minijob-Höhe. Aber Vorsicht, manchmal sind auch nur eine “befristete Anzahl der Stellen” vergütet.

Anderes Thema. Was ist ein “Trainee”? Jemand, der nach seinem Hochschulabschluss für geringes Gehalt in einem Unternehmen eingearbeitet wird. Schlimm genug, dass es diese Stellen nun in fast allen Branchen gibt (sollte man nicht auch zu Beginn einer regulären Stelle eingearbeitet werden?), noch schlimmer ist, dass eine “Traineestelle” nicht unbedingt zur Festanstellung führt. Zumindest nicht in der Medienbranche. So äußerte sich zumindest ein Vertreter eines der anderen anwesenden Unternehmen: “Eine Garantie gibt es nicht”. Nach einer Ausbildung wird ein Azubi zwar auch nicht unbedingt übernommen, aber der Unterschied ist: Der Hochschulabsolvent ist bereits ausgebildet. Warum lasse ich mich in einem Unternehmen einarbeiten, um dann wieder zu gehen (und mich woanders womöglich mit der nächsten Traineestelle einarbeiten zu lassen)? Der einzige Vorteil: Als Trainee hat man für gewöhnlich die Möglichkeit, in mehrere Abteilungen zu schnuppern und sich innerhalb des Unternehmens zu orientieren.

Noch schlimmer fand ich aber das Angebot für Hochschulabsolventen (!), nach ihrem Studium eine spezielle Ausbildung zu absolvieren. Da fehlen mir die Worte…

Zu guter letzt, ein Pluspunkt für den WDR: Hier kann man studienbegleitend jobben und wird dafür ungefähr nach Hiwi-Tarif entlohnt.

Ich bin wieder Ersti

Friday, October 19th, 2007
Ich fühle mich wieder wie 19. Und ich habe festgestellt, dass es zwischen Fachhochschule und Universität doch so einige Unterschiede gibt. Ich bin also jetzt wieder im ersten Semester, aber an der Uni Bonn. Nur nicht so richtig, denn da kommt ja noch mein Praktikum in Hamburg dazwischen. “Das kriegen wir schon hin”, sagte man mir und es scheint wirklich gut zu passen. Ein Praktikum ist nämlich für’s 3. Semester eingeplant. Ich studiere also irgendwie antichronologisch. Mittlerweile hab ich auch verstanden, wie das mit dem Stundenplan basteln geht und was ich dann wann nachholen kann. Ganz schön schwierig.

Wohnung gefunden!

Friday, October 5th, 2007

Ich hab das Zimmer in Eimsbüttel genommen, ohne es zu sehen. Ein paar Fotos und telefonische Gespräche mit der, die geht und der, die bleibt, haben mir - und zum Glück auch den beiden Mädels in Hamburg - gereicht. 816 Meter Luftlinie bis zum Arbeitsplatz, ein paar Schritte bis zur U-Bahn-Station. Die U2 bringt mich in sieben Stationen zum Jungfernstieg und in acht Stationen zum Hauptbahnhof. Ohne Umsteigen. Und dazu gibt es eine sehr nette Mitbewohnerin, die Medizin studiert. Das kann ja nur gut werden, nicht wahr, Julia?